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Bearbeitungsplattform: Verkehrssicherheitsscreening

 

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Ansicht: Priorisierungswerkzeug

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Ansicht: Geschwindigkeitsanalyse

Verkehrssicherheitsarbeit
Ansicht: Steckbriefe

Verkehrssicherheitsscreening

Aus einer Idee wurde ein Konzept! Verkehrssicherheitsarbeit ist interdisziplinär und erfordert viel Fachwissen. In der Realität sind aber immer wieder auch wenig ausgebildete Bearbeiterinnen und Bearbeiter verantwortlich einzubinden. Um das hohe Niveau der Unfallarbeit weiter steigern zu können, wollte daher das Baden-Württembergische Verkehrsministerium die Zugänglichkeit der erforderlichen Informationen erleichtern. Ziel war die Integration aller verfügbarer Daten über Unfall, Unfallort und Rahmenbedingungen in einer gemeinsamen Plattform.

Die von DTV-Verkehrsconsult entwickelte Datenbank umfasst Daten verschiedenster Quellen. Zur gemeinsamen Darstellung wurden alle Informationen so umgewandelt, dass sie basierend auf Ortskoordinaten in Karten dargestellt werden können. Nach erfolgreicher Implementierung wurde schnell klar, dass die Plattform auch für die Analyse des Netzes und möglicher Unfallmuster genutzt werden soll.

Die umfassende Datenbasis, die Informationen über die Unfälle, Straßengeometrie, Straßenzustand, Verkehrsmengen und -zusammensetzung, Geschwindigkeiten und Streckenfotos enthält, bildet die Grundlage für eine netzweite Analyse und Bewertung des Straßennetzes. Aufgrund der unterschiedlichen Zuständigkeiten der verschiedenen Beteiligten an der Unfallarbeit sollten die unterschiedlichen Informationen regional und inhaltlich getrennt administrierbar sein. Daher wurde eine internetbasierte Kartenplattform erstellt, die über ein kaskadierendes Berechtigungssystem verfügt, das eigenständig von den zuständigen Landesministerien verwaltet wird.

Alle Informationen sind bezogen auf kurze Straßenabschnitte (meist von 100 m Länge) in thematisch gegliederten Streckbriefen zusammengefasst. Diese können ausgedruckt, gespeichert und einfach ausgetauscht werden. Sie bilden die gemeinsame Grundlage für die Analyse von Unfallursachen und Abhilfemaßnahmen und enthalten rund 600 Einzelinformationen.

Zur inhaltlichen Erleichterung der Verkehrssicherheitsarbeit wurden darüber hinaus Netzbewertungen und Sonderuntersuchungen durchgeführt, die einzelne Unfalltypen oder Fahrzeugarten separat betrachten. Zusätzlich wurde ein online-Priorisierungswerkzeug entwickelt, das eine individuelle Gewichtung von Randbedingungen von Unfällen ermöglicht und diese reiht, so dass je nach Fragestellung die kritischsten Punkte in wenigen Minuten erkannt und markiert werden können. Damit wird das Ziel eines effizienten Ressourceneinsatzes unterstützt.

Mittlerweile sind mehr als 600 Zugangsberechtigungen in Baden-Württemberg erteilt worden. Inzwischen ist mit Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums die Nutzung der Daten des Verkehrssicherheitsscreenings verbindlich vorgegeben. Eine Reihe weiterer Entwicklungen hin zu einem integralen Werkzeug der Verkehrssicherheitsarbeit sind bereits konzipiert und abgestimmt.

Wie das Sicherheitsscreening auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann, loten wir gerne für Sie aus.